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Holli`s    Wetterkommentar

 

Der Wetterkommentar für das
 "bayerische Schwaben" Nr. 13

.....und immer wieder das Wetter!  

Eigentlich haben wir jetzt Sommer  - eigentlich.....

Doch was uns Petrus momentan zumutet ist reine Schikane.  Erst konnten wir nicht schnell genug  aus den verschwitzten Klamotten heraus kommen - und jetzt - jetzt  werden wir mit der Himmelsdusche regelrecht abgebraust.  
Es ist  - wie man es auch betrachtet - momentan eine ganz feuchte, ungemütliche Angelegenheit.
Der Traum vom Sommer scheint irgendwie ausgeträumt.  Fast jeder ist bedient -  im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Träume von lauen Nächten im Biergarten, Sonnenbaden am Strand etc. scheinen derzeit nicht auf dem Wetterprogramm  von Petrus zu stehen. Frösteln ist angesagt. Nicht nur an der der frischen Luft. Nein, nein, auch  anderswo. So z.B. in den neuen Triebzügen der Deutschen Bahn.  Sie gibt den so gebeutelten  (auch mir) noch den Rest.  Natürlich habe ich viele Leidensgenossen.  Unter anderen geht manchmal gar nichts (so z.B. die Lüftung) oder man friert sich bei diesen ungemütlichen Wetter regelrecht etwas ab. Die "frische Luft" ist in diesem Wunderwerk der Technik sehr oft  auf "Eisschrank" programmiert. Oder, dass ist das andere Extrem, die Heizung ist nicht  mehr abzustellen und trotz geöffneten Fenster läuft einen das Wasser die Beine herunter. Ich sage nur "Tropentag -  pardon  "heißer Tag" .

Na ja,  vielleicht soll das Geschmack auf  etwas Sommer machen.  Ich sehe das anders.
Service ist ja überall sehr groß geschrieben. Doch so übertreiben sollte sie nun  auch wieder nicht - die von der Bahn.
 

Doch bleiben wir beim Thema Wetter.
Auch wenn momentan keine Besserung in Sicht ist - gibt es doch etwas Hoffnung.
Ich sage nur: "Hundstage". Sie könnten uns aus dem feuchten Schlamassel holen.
Leider nicht immer - doch ab und zu -  beglücken sie uns Ende Juli  bis etwa Mitte August.
Vielleicht gibt es dann doch noch - auch in unseren Breiten  -  Top-Temperaturen und den Badespaß für groß und klein.
Und Traumabende bis zum Abwinken.  Gibt es jetzt einen Einspruch ... ich denke nicht.
Also - drücken wir alle fest die Daumen.  Gemeinsam sind wir stark.
Sagt man.  Es müsste also mit dem Teufel zu gehen - wenn es nicht klappen sollte.
Unser Traum kann beginnen...... Vielleicht  ....

meint Holger Thieme schwaben-wetter.com

in Bayern zu hause...

 

Anfang Juli 2009

 



Der Wetterkommentar für das
 "bayerische Schwaben" Nr. 12

.....und immer wieder das Wetter!

Was sagen sie jetzt……


Momentan ist es wärmer als am Mittelmeer.

Lang, lang ist es her. Jetzt schwitzen wir wieder in der „Hitz`n“. Der diesjährige
Turbo-Frühling meint es gut mit uns.
Nichts deutet mehr darauf hin,  dass die „Eisheiligen“ noch verspätet auftreten könnten. Selbst die so gerühmte Wetterstatistik der Klimatologen sprechen hier eine sehr deutliche Sprache.
Blickt man die letzten Jahre zurück – fällt auf, dass zwischen den 11. und 15. Mai – die Temperatur nie unter  die Acht-Grad-Marke gefallen ist.
Natürlich zur Freude der Hobbygärtner zu hause und den Profipflanzer in den Gartencenter.  Sie sind die Gewinner. Denn mit dem Klimawandel – kaum einer zweifelt mehr daran – ist vielleicht das Ende der Eisheiligen besiegelt.
Wirklich ??
Na, ja – so sicher sollte man auch nicht wieder sein.
Denn mit dem Wetter verhält es sich vielleicht doch etwas anders. Sie wissen ja – nie und nimmer ist Verlass – auf den Sonnschein und den anderen Wetterbegleitern.
Zur Erinnerung:
Es gab immer wieder Jahre, in denen sie (die Heiligen) ganz ausgeblieben sind. So z.B. im Jahr 1945, als zu Servatius Tageshöchsttemperaturen von mehr als 33 Grad gemessen wurden.
Geht man noch weiter in der Wettergeschichte zurück, weiß man, das vor etwa 100 Jahren nachweisbar – nur sieben von zehn Jahre auf die Eisheiligen Verlass war.
Fazit:
Der Kälteeinbruch um diese Zeit – so scheint es – hat seinen Schrecken verloren.
Aber - Ausnahmen bestätigen immer wieder die Regel und derartige ungemütliche, kalte Tage wird es ab und an – immer wieder einmal geben.
Anders sieht es bei der Schafskälte aus. Hier können wir mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von rund 90 % in der 2. Junidekade rechnen.
Diese Wetterfrösche – denken sie sich jetzt bestimmt – immer müssen sie irgendwie
das letzte Wort haben …..
Stimmt auffallend – und damit Punkt aus und Schluss….

Meint Holger Thieme – schwaben-wetter.com
 



Der Wetterkommentar für das
 "bayerische Schwaben" Nr. 11

.....und immer wieder das Wetter!

Quäl dich nicht …..…..

Wie man es auch macht  –  immer ist es irgendwie  falsch…Gönnt man sich spontan einen Tag Auszeit –ist es verdächtig.Macht man am Nachmittag im Büro früher Schluss – plagt einen das schlechte Gewissen. Schließlich sind die Kollegen ja auch noch da. Was werden sie bloß denken.Zieht man aber geräuschvoll die Nase öfters hoch – sind sie natürlich  gewarnt. Sie wissen: der wird  vielleicht  krank .

Doch sei es wie es will.
Letzt endlich ist es die einzige Chance sich früher aus dem Staub zu machen. Spontane Freunde kommt dabei nicht so schnell auf.
Aber  - wenn der erlösende Satz kommt : „Quäl dich nicht – es bringt nichts – geh nach hause.“  Ist man richtig befreit…..
„Positives  Denken“ ist  angesagt -
trotz tränender Augen und  juckender Nase, verursacht durch munter fliegende Blütenpollen – bei herrlichen Sonnenschein.
Endlich darf man wie alle anderen Spaziergänger und Parkbank-Sonnenanbeter (sofern man es sich nur traut) die Ruhe und den ungebremsten Sonnenschein in Gottes freier Natur  genießen. 
Raus aus dem tristen Büro und der Hektik – rein in das Wohlfühlklima - das wär´s jetzt…..
Ja aber…. (jetzt kommt die Einschränkung) nur die Wenigsten sind so mutig diesen Gedanken auch wirklich  in die Tat um zu setzen.
Briiiinnnng - briiiiinnnnnggg   -
das Telefon holt einen in die Wirklichkeit zurück. Verdam……….   .
„Es war alles nur ein Wunschtraum“ !
Also arbeite ich brav und fleißig am  PC  weiter.  Ein kurzer Blick zur Uhr – Gott sei dank - es ist bald
17:00h.Wie angenehm erscheint uns dann die Windows-Melodie beim Herunterfahren des PC´s.
Es ist das befreiende Signal zum Aufbruch – es geht nach hause – nach hause in die Freizeit – in  den     wohlverdienten Feierabend .
Kurzum - wir alle dürfen noch die restlichen Sonnenstrahlen und die milden Tages-Temperaturen genießen. Natürlich bei einem Getränk unserer Wahl.
Erst jetzt wird es uns trotz herrschender Frühjahrsmüdigkeit und Pollengeplagtheit und  der damit verbundener Unlust  wieder etwas  klar: 
Der Mai ist gekommen……

meint  Holger Thieme, schwaben-wetter.com


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