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Bild m.f.G. von:    www.l-seifert.de
Bild m.f.G. von: www.l-seifert.de

Ich meine, Wetterfrösche haben es nicht leicht. Höre ich da etwa ein "...oooooohhh..." Dennoch, es stimmt.
Herrscht das, was wir Sauwetter nennen, dann ist das natürlich klimatisch bedingt. Doch niemals
hat das Wetter bei uns so außergewöhnliche Kapriolen geschlagen, dass das Leben auf unseren Erdball unmöglich geworden wäre.
Sei es, wie es will, das Wetter bestimmt nun mal unseren Lebensrhythmus. Unsere gute und unsere schlechte Laune – und für die ist immer jemand verantwortlich. Nur wir nicht!. Warum nicht die „Wetterfrösche“?. Beispielsweise. Bei den Prognosen! Schließlich haben sie es ja gelernt, das Wetter zu erfassen und zu interpretieren. Oder etwa nicht?
Natürlich weiß jedes Schulkind, dass die Sache Wetter nicht nur bestimmten atmosphärischen Gesetzen gehorcht, sondern auch auf geographische Eigenheiten Rücksicht nimmt. Diese wilde Mixtur,
kombiniert mit einen Schuss Unberechenbarkeit und meteorologischer Mathematik ergibt das alltägliche Ergebnis:" Die Vorhersage." Kein Wunder, dass bei dieser Unsicherheit auch „Scheinpropheten“ immer wieder ihr Süppchen kochen. Natürlich weiß ich, welche Diskussionen manchmal entbrennen, wenn diese Propheten einmal Recht behalten. Das Missliche an dieser Sache ist, dass es unter Umständen vieler Jahre bedarf, diese Spezialprognosen als das zu entlarven, was sie in Wirklichkeit sind: „Vorhersagen, die rein zufällig eintreffen.“ Ist es da nicht verständlich, dass auf eine beiläufige Frage eines Nachbarn, wie das Wetter demnächst wird, meine Antwort lautet: „Schlecht“ – Nein? – Nun, das ist gut für das Image (meine ich), denn wenn schlechtes Wetter angekündigt wird und es doch gut wird, schimpft keiner. Umgekehrt aber….

Meint Holger Thieme, schwabenwetter.com

 


 

Der Wetterkommentar nicht nur für das
"bayerische Schwaben" Nr. 23

..

..und immer wieder das Wetter!  

Das war´s dann wohl ...

 

Denn, so wie sich die gegenwärtige Wetterlage präsentiert – ist eine der markantesten, wiederkehrenden Witterungsabschnitte - der „Goldene Oktober“- wieder vorbei.
Dabei denke ich (warum eigentlich gerade jetzt – weiß der Kuckkuck…) an den Spruch: "Der Teufel ist ein Eichhörnchen". Denn irgendwie sind wir ja mit einem blauen Auge zum Herbstbeginn gut davon gekommen.
Fakt war, wie so oft ,die Singularität. Pünktlich zum Oktoberbeginn stellte Petrus den richtigen Wetterschalter auf eine goldene Oktoberwetterlage um. Und das passierte: Auf der Vorderseite eines Tiefs über dem
Atlantik baute sich ein kräftiges Hochdruckgebiet über Osteuropa und Skandinavien auf. Dieses Hoch blockierte die West-Ost-Zugbahn der atlantischen Tiefdruckgebiete, sodass diese uns nicht erreichen konnten. Klug ausgedacht – dieser Schachzug. Zudem setzte mit einer südlichen Strömung die Zufuhr milder Luftmassen bei uns ein, die nochmals örtlich für sommerliche Temperaturen sorgten. Doch das ist jetzt vorbei.
Wir merken peu a´ peu die Umstellung auf den anderen, meist ungemütlichen Teil des Herbstes. Und so geht’s` flott weiter. Bereits am Wochenende werden wir „Wetterverbraucher“ die Facetten der kühlen Meeresluft polaren Ursprungs zu spüren bekommen. Dabei kommt es verbreitet zu Regen und zahlreichen Schauern. In den höheren Lagen fällt am Sonntag sogar Schnee.
Die weiteren Aussichten sind, wenn wir die Wetterkarten von allen Seiten auch positiv betrachten, ungemütlich und kühl. Einen kleinen Vorgeschmack haben wir ja in den vergangenen Tagen schon erhalten. Die nächtlichen Werte gingen vielerorts auf nahe Null Grad und darunter zurück. Schon der morgendliche Weg in die Arbeit (Bahnhof etc.) ließ uns die kühle Luft durch die Klamotten spüren. Schnell waren Pullover und wärmere Jacken gefragt. Der örtliche Hochnebel dämpfte natürlich auch unsere gute Stimmung.
Und so bleibt uns nichts erspart. Die ungemütliche Zeit kommt. Mit großen Schritten. Doch wir wären nicht die, die wir sind. Zwischendurch erfreut uns aber immer wieder die Sonne. Das hilft. Außerdem bleiben uns ja noch immer die heißen Getränke …. oder?

meint Holger Thieme, schwabenwetter.com

14.10.2010


 

Der Wetterkommentar nicht nur für das
"bayerische Schwaben" Nr. 22

..

..und immer wieder das Wetter!

 

Immer wieder das Gerede über das Wetter...

 

Jetzt ist er da – der goldene Oktober.
Und - nichts und… das Wettergerangel geht munter weiter. Ja, ich weiß, dass es langsam lästig wird – dieses Auf und Ab. Denn verschiedene Drucksysteme liegen sich immer noch unversöhnlich gegenüber. Momentan wird das Wetter bei uns im Süden noch mit Wolken und gelegentlichen Regen beeinflusst. In der zweiten Wochenhälfte streifen atlantische Fronten vor allem den Westen und den Norden unseres Landes. In den anderen Bundesländern – also auch bei uns in Schwaben – setzt sich herbstliches Wetter mit teils hochnebelartiger Bewölkung, örtlich mit angenehmen Sonnenschein durch. Dabei werden die Temperaturen meist angekratzt. Das heißt, sie werden Schritt für Schritt zurückgehen. Alles in Allem kann man sagen, so zeichnet es sich derzeit ab, es kann einen frühen Winter geben. Höre ich da nicht: „Himmel bewahre“. Recht haben sie. Wettertechnisch gesehen (ein sakrischer Begriff für eine Wetter-Ungemütlichkeit) musste es aber anders kommen. Denn im klimatologischen Mittel gesehen ist der 10. Monat des Jahres ein häufig ruhiger, meist mit andauernden Hochdruckwetterlagen und milden Luftmassen ausgestatteter Monat. Das zauberhafte an dieser Jahreszeit ist der Farbenzauber den die Oktobersonne bewirkt. Leider gibt es aber in dieser ruhigen Übergangszeit einen Passläufer der alles andere (das Schönwetter) zum Stolpern bringt. Denn gerade in dieser herbstlichen Hochdruckwetterlage sinkt die Luft im Laufe der Nacht oftmals bis unter den Taupunkt. Die Folge: „NEBEL“. Und wer es nicht wissen sollte, jeder dritte Tag ist dran. Dabei sind Sichtweiten unter 1000m keine Seltenheit. Wenn wir alle wählen könnten, wäre uns sicherlich die Variante mit einer südlichen Strömung, mit einem Schuss mediterraner Luft angenehmer. Ich denke zum Beispiel an das letzte Wochenende. Ein Freiluftkaffee bzw. ein kleines Bierchen in dieser sonnigen Umgebung, das wäre etwas…..
Meint Holger Thieme, Schwabenwetter.com

05.10.2010

 

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