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Holli`s    Wetterkommentar

 

Der Wetterkommentar für das
 
"bayerische Schwaben" Nr. 7

.....und immer wieder das Wetter!

".... der Gott des Bösen ..!" ..

Tropische Wirbelstürme verursachen zunehmend viel Leid, Ohnmacht, Zerstörung und Tod. Ob sie nun als Hurrikane (im Atlantik und an der amerikanischen Nordwestküste), Taifune (in Asien) oder als Zyklone (im Südpazifik) bezeichnet werden, das Ergebnis ist immer das selbe: - Verheerende Katastrophen - . Kein Wunder, dass die Ureinwohner der Karibik diesen zerstörerischen Wirbelsturm als den "Gott des Bösen" (Huracan) bezeichnen. Damit es zu keiner Verwechslung in der Statistik kommt, werden seit dem Jahre 1953 diese tropischen Stürme in einer alphabetischen Namensliste geführt. Ursprünglich bestanden diese Listen ausschließlich aus weiblichen Vornamen. Erst nach starken Protesten von Frauenrechtlerinnen wurde im Jahre 1979 die Hälfte dieser zerstörerischen Wirbelstürmen durch männliche ersetzt. Fünf Warnstufen sind bekannt. Sie sind je nach Zerstörungskraft und Windgeschwindigkeit eingestuft worden. Kategorie 1 ( Windgeschwindigkeit: 119 bis 153 Stundenkilometer) Kategorie 2 ( Windgeschwindigkeit: 154 bis 177 Stundenkilometer) Kategorie 3 ( Windgeschwindigkeit: 178 bis 209 Stundenkilometer) Kategorie 4 ( Windgeschwindigkeit: 210 bis 249 Stundenkilometer) Kategorie 5 ( Windgeschwindigkeit: ab 250 Stundenkilometer). Wie entstehen die Wirbelstürme? Warmes , tropisches Meerwasser, kalte Luft und gleiche Windrichtungen. Dabei gilt, je wärmer die Meere bzw. je größer deren Warmwasserregionen sind, desto zerstörerischer und häufiger treten Hurrikane auf. Natürlich liegt die Vermutung nahe, dass der globale Klimawandel immer mehr dieser Wirbelstürme produziert. Unser Raumschiff "Erde" - das wird auch von ernsthaften Klimaforschern heute nicht mehr bestritten - leidet an erhöhter Temperatur. Ob es deshalb aber eine stetige Zunahme dieser Wind- und Wettergefahren auch in Zukunft geben wird, ist momentan noch nicht bewiesen. Natürlich ist es bereits heute erkennbar. Es gibt über die Jahrzehnte hinweg eine deutliche Zunahme an Extremereignissen (Stürme, Überschwemmungen und Dürren). Heute weiß man, 27 Grad muss die Ursuppe sein, aus der ein Hurrikan seinen Lebenssaft bezieht. Außerdem muss sie in einem Spannungsverhältnis zu Luft über ihr stehen. Kurzum, warmes Meerwasser, eine kältere Atmosphäre (in 1 oder 2 Km Höhe), und keine unterschiedlichen Windrichtungen unten und oben. Passt alles zusammen - startet der "Gott des Bösen" durch. Jedes Jahr, immer wieder und viel zu oft. So auch in den vergangenen Tagen. Am 29. August erreichte Hurrikan "Katrina" das US-amerikanische Festland. Verwüstete alles was ihm auf seiner Zugbahn in die Fänge kam. Besonders hart traf es die Jazz-Metropole "New Orleans", sowie die Bundesstaaten Mississippi und Alabama. Da ca. 70% der Stadtfläche von New Orleans unterhalb des Meeresspiegel liegt, die Dämme möglicherweise(so Presseberichte) viel zu niedrig und schlecht gewartet waren, war die Katastrophe vorprogrammiert. Die meterhohen Überflutungen waren nicht aufzuhalten. Millionen von Menschen wurden obdachlos. Nach heutigen Erkenntnissen wird es wohl Monate dauern bis alle "Geretteten" zurückkehren können. Einstimmig wird Hurrikan "Katrina" als die schwerste Naturkatastrophe der USA eingestuft. Trotz emsiger Forschung im staatlichen Hurrikanzentrum, an den Universitäten und in den Brain-Trusts der Versicherungen - bleibt eine Frage offen: Wann erwacht der "Gott des Bösen" wieder?. Und kommen die Menschen wie schon so oft - mit einem blauen Auge davon ?.

Holger Thieme - schwabenwetter.com .. in Bayern zuhause .




Der Wetterkommentar für das
"bayerische Schwaben" Nr. 6

.....und immer wieder das Wetter!

"... von wegen lichtscheu ..."

Herrscht das, was wir salopp "Sauwetter" nennen, dann ist das natürlich sehr oft klimatisch bedingt. Niemals jedoch hat das Wetter bei uns auf der Erde so außergewöhnliche Kapriolen geschlagen, dass das Leben auf unserem Planeten unmöglich geworden wäre. Trotzdem blicken die Erdbewohner von jeher nach oben - zum Himmel - wenn sie nahende Wetter abschätzen wollen. Denn auch ohne Messinstrumente lässt sich allein an der Form und der Farbe der Wolken ein heranziehendes Tief oder ein drohendes Unwetter erkennen. Die Erscheinungen sind ebenso aufschlussreich wie faszinierend, wenn man an die wirbelnden Wolkenfelder denkt - die unsere Erdkugel umkreisen. Wurden uns Menschen doch durch die Einführung der Satelliten noch weitere und völlig neue Wetterperspektiven eröffnet. - Wie auch immer - was halten wir jetzt - mit Einführung neuester Technik - vom alten grünen Wetterfrosch im Weckglas?. Na ja , er scheint wohl auch nicht mehr das zu sein was er einmal war . Ehrlich gesagt - vom Wetter hat er keinen blassen Schimmer. Nur seine Kletterkünste bestimmten den einzigen bei uns lebenden Baumfrosch zum "Wetterpropheten". Trotzdem. Gelehrt hört er sich ja an. Der "Hyla arborea". Schließlich beweist schon allein sein lateinischer Name seine Froschintelligenz. Doch wie kam es zu seiner Sonderstellung?. Nun, unsere Vorfahren fanden heraus, dass der grüne Kletterkünstler bei herrlichen Sonnenschein - ganz anders als die übrige Froschlurchverwandschaft immer höher (durch den Blätterwald) nach oben stieg. - Bei Regen sich aber ruckzuck in die Nähe des Erdbodens zurück zog. Damit war seine Karriere als lebendes Barometer gesichert. Um aber ganz ehrlich zu sein - eigentlich war es nur seine Verfressenheit, die den Laubfrosch bei sommerlichen Hochdrucklagen auf das Blätterwerk der Bäume treibt. Bei sonnigem Wetter findet er seine dicken, fetten Insekten in den höheren Etagen seiner kleinen Welt. Heute wissen auch die Forscher inzwischen von einigen Tieren die im Wasser leben, dass sie ein tolles Gespür für Druckunterschiede besitzen. Was aber unseren grünen Freund betrifft, er besitzt bisher noch keine besonderen Sensoren Luftdruckveränderungen anzuzeigen. Vielleicht rüstet er sich ja in naher Zukunft technisch besser aus. Wer weiß. Lassen wir uns überraschen.

Das meint Holger Thieme - schwabenwetter.com .. in Bayern zuhause ..




Der Wetterkommentar für das
"bayerische Schwaben" Nr. 5

.....und immer wieder das Wetter!

"Schwupp di wupp!"

.. Ja du lieber Himmel ....wie schnell doch die Zeit vorüber düst. Gerade eben noch rutschten wir ( manche feucht-fröhlich) ins "Neue Jahr". Eine Weile später grantelten wir - selbstverständlich auch ich - über den scheinbar nicht zu Ende gehenden Winter. Und jetzt, jetzt steht der Wonnemonat Mai mit all seinen Überraschungen (außer Wetter gibt es auch noch etwas anderes: Opa werden und so...) schon wieder vor der Tür. Unsere Erwartungen sind wie immer groß - vor allem an das Wetter: warme Sonnenstrahlen - eine Spur Maienregen vielleicht - wir wollen es ja nicht übertreiben - (Landregen kommt schon gar nicht in Frage) - sowie Top-Temperaturen, damit wir schließlich unser Frühlings-Outfit so richtig strahlen lassen können. Na ja..... ich weiß - hier ist der Wunsch der Vater des Gedankens. " Ich habe die Nase gestrichen voll von deinem Wetter" (Zitat meiner besseren Hälfte). Von wegen "Mein Wetter" - was kann ich armer Frosch (auch im Chor stärkerer Wetterkröten) schon allein gegen die Unbill des Wetters ausrichten. Gegen Petrus und seine Wetterhelfer. Andererseits - wenn ich mir die Sache "Wetter" so überlege und von allen Seiten als Wetterfachmann betrachte - hat sie irgendwie ja recht. Denn 1 - 2 - 3 ist die schöne Jahreszeit bald wieder vorbei. Und Schwupp di wupp sitzen wir (wie schon so oft) schon wieder in der guten Stube - denn draußen herrscht wiedereinmal das Chaos. Aber Hollaaaa..... Erfreulicherweise holt mich ein kurzes Durchatmen wieder in die Realität zurück - so weit ist es Gott sei Dank noch lange nicht. Und .... ich habe plötzlich ganz andere Eindrücke. Positive versteht sich. Was ich sehe ..... ich verrate es Ihnen - Sonnenhungrige aalen sich wieder mit nackten Oberkörper am Augsburger Augusta Brunnen. Kleine Gruppen von jungen Leuten sitzen auf dem Rathausplatz verstreut umher - garniert von den Frischluftgästen auf ihren Gartenstühlen bei einer guten Tasse Kaffe oder einem mehr oder weniger alkoholischen Getränk der angrenzenden Caffee. Mein Schönwetterbild wird aber noch eine Spur mehr aufpoliert. Ich sehe nett schwingende Miniröcke - all diese Eindrücke - keine Frage - bringen mich wieder in Schwung. Der Traum vom Sommer kann beginnen. Und wie ist es bei Ihnen? Holger Thieme - schwabenwetter.com .. in Bayern zuhause .




Der Wetterkommentar nicht nur für das
"bayerische Schwaben" Nr. 4

....und immer wieder das Wetter!

Winter ade ... na hoffentlich ! ...

Hurra, bald sind sie wieder da - die freundlicheren Tage. Nur noch ein paar wenige Schnee- und Eisflächen in geschützten Mulden erinnern uns daran, dass wir vor wenigen Tagen mit einem Schneechaos bei uns kämpften. Natürlich waren fellgefütterte Stiefel und dreilagige Socken an der Tagesordnung. - Damit sich die "Zeh(e)n Kleinen" keinen Dauerschaden holten. - Und sicherlich stapfte der Eine oder Andere, um ganz sicher zu sein, auch mit langen Unterhosen durch die Winterlandschaft. Schließlich konnte man nicht umsichtig genug sein. Doch trotz aller Vorsicht gab es wie so oft rote Nasen, prickelnde Ohren und klamme Finger. Andererseits war das wattige Weiß - wenn sich die Sonne zeigte - ein Traum. Nicht nur im Allgäu. Kann man doch weit ab vom Trubel abschalten und den grauen Alltag vergessen. Nachdem nun wettertechnisch alles wieder im Lot ist, die Wettermaschine ist erneut gestartet, erfreuen wir uns jetzt an vorfrühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein. Logisch, dass bei diesem Wohlfühl-Wetter viele Spaziergänger in den Stadtparks und an den heimischen Seen ihren Vitamin D-Haushalt wieder kräftig erneuern wollen. Wenn der Himmel mitspielt. Natürlich würden wir uns auch noch über (Zenti)meterhohen Schnee freuen (aber Holla - nur in den Bergen versteht sich). Andererseits macht das Wandern in freier Natur, soviel mehr Spaß. Mama und Papa, Kind und Kegel, Oma und Opa sind bestimmt dabei. Stimmt´s? Wenn wir als "Verbraucher" das Wetter und alles Andere drum herum - rückblickend betrachten - ist und war es eigentlich wie immer. Es ist der alte Trott! Die Menschen sind nicht anders als sonst. Die Arbeit ist nicht anders als sonst. Ich bin nicht anders als sonst. Trotz bester Vorsätze zum Jahresbeginn. Und sonst?. Die Natur schreitet weiter voran - sie setzt jetzt vorsichtige Farben gegen das Grau des Winters ein - und mit etwas Glück spielt die Wetterentwicklung manchmal sogar mit. Irgendwann in nächster Zeit stecken die Schneeglöckchen die Knospen aus der Erde. Die Haselnusssträucher werden - man spürt es richtig - bald wieder blühen.

 .....Und eigentlich darf dann nichts mehr schief gehen,

hofft: Holger Thieme - schwabenwetter.com .. in Bayern zuhause ..


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